„B(e)reit sein ist alles“

Bereit sein ist alles

- die PrimaTonnen - bayrisch, deftig, erotisch und rotzfrech

als Kämpferinnen gegen den Schlankheitswahn -

Ihre barocke Bühnenpräsenz ist unübersehbar und ihre „fetzertn Goschn“ sind unüberhörbar. Wenn Johanna Wolff v. Schutter und Bettina von Haken loslegen, ist das Publikum gefordert, denn die Pointen kommen am Fließband. Die beiden gebürtigen Münchnerinnen sind schwer zu bremsen, wenn sie ihre Betriebs-Temperatur erreichen. In ihrem Programm B(e)reit sein ist alles, bedauern sie nicht nur das Elend unterernährter Damen, sie zeigen auch, dass der Strich nicht immer eine gerade Linie ist. Auch ist eine Straßenansammlung von Prostituierten noch lange keine Prozession. Sie zeigen auf, wie einfach die Integration von Ausländerinnen ist, und beweisen, dass Raumpflege einen kreativen Unterhaltungswert hat. Als Kommunikationssprache haben sie, wenn sie nicht gerade „sächseln“ - „Boarisch direkt“ gewählt. Ausrutscher ins Hochdeutsche pflegen sie nur, um ihre tadellose Kinderstube vorzuführen.

Mit Edeltraud Rey, die ihre Texte zu den Gitarrenliedern ebenfalls der bairischen Sprachpflege gewidmet hat, haben die PrimaTonnen eine Sängerin, die ihren Sketchen einen treffende musikalische Moral verpasst.

Hier tritt ein Ensemble auf die Bühne, das dafür sorgt, dass die Besucher zu Lachwurz´n werden. Je nach Temperament und Herkunft können die sich kringeln, kullern, prusten, wiehern, auf die Schenkel klopfen oder einfach nur totlachen.

„Alles (Ein)Bildung?“

Nach dem Zwerchfell erschütternden „B(e)reit sein ist alles“ folgt nun das nicht minder Bauchdecken malträtierende „Alles (Ein)Bildung?“ Die Wuchtbrummen aus Bayern schonen dabei weder sich, noch ihr Publikum. Was da in zwei Stunden über die Bühne läuft, reicht vom riesen Gartenzwerg bis zum „Bolschoi“– Ballett, also alles was der Bildungsbürger unbedingt kennen muss.

Natürlich ist auch wieder ein preisverdächtiger Heimatschnulzenhit dabei, der den Freunden des Musikantenstadl die Tränen aus den Augen schießen lässt.

Johanna Wolff von Schutter erschüttert unverschämt mit Luftnummern chinesische Leistungsschwimmer und Bettina von Haken weiß, wie Frauen in den besten Wechseljahren erfolgreich auf den Mann verzichten können.

Beide zeigen, dass Ausländerintegration kein Problem sein muss, wenn alle die Gebärdensprache beherrschen.

Wie München sein Feinstaubproblem für Fußgänger löst, ist ebenso Thema, wie „Korruption bis ins Knochenmark“ bei unserem ach so teuren Deutschland.

Dass Politiker bei der Müllabfuhr beschäftigt werden sollten, damit sie sich unauffällig selbst entsorgen können, ist nur einer der Vorschläge, wie Deutschland gerettet werden könnte.

Edeltraud Rey hat außer dem „Fräulein Zizibä“ den „Hypochonder-Schorsch“ entdeckt, dessen Ableben keiner glauben will, weil er damit ein Leben lang gedroht hatte. Darüber hinaus hat diese kesse, singende Biene ihre Bosheiten und Hinterfotzigkeiten wieder einmal so liebenswürdig verpackt, dass selbst die Betroffenen noch darüber lachen können, wenngleich sie die Ohren spitzen müssen, um keine der zungenbrecherischen Spezialausdrücke zu verpassen.

Wie die PrimaTonnen und Edeltraud Rey sich selbst einschätzen, haben sie auf ihr Plakat geschrieben:

„Deftig, erotisch und rotzfrech“

„TonnenWeis(s)e Weihnacht“

Tonnenweise Weihnacht

Was gibt es schöneres, lieberes, sanfteres, als einen Engel – die Festtagsausgabe davon ist der Weihnachtsengel?

Solche zeigen die PrimaTonnen (Johanna Wolff v. Schutter / Bettina v. Haken) & Edeltraud Rey in ihrem gar nicht so sanften Weihnachtsprogramm.

Darin sind sogar solche Flügelwesen für die private Festtagsgestaltung zu mieten – ein “rent an angel” also, des Weiteren führt ein Baumständer zu nicht ganz jugendfreien Missverständnissen.

Das “Gebet eines Singles” rührt die Lachmuskeln ebenso an, wie die etwas verfremdeten Weihnachtsweisen, in denen die Verwandtschaft sich, die allzu üppigen Weihnachtsgenüsse nochmals rückwärts durch den Kopf gehen lässt.

Respektlos, rotzfrech und mit ihrem bekannten Charme lassen die PrimaTonnen & Edeltraud Rey zwei Stunden lang funkensprühende Wunderkerzen abbrennen, deren Feuer die gelangweiltesten Gesichter zum Jubeln bringen.

Die drei Damen heizen ihren Besuchern derart ein, dass diese sich, auch ohne Pelzmäntel, nur an ihren Zwerchfellen erwärmen können.


„(M)unterbelichtet“

Munter belichten hier die beiden PrimaTonnen, Johanna Wolff von Schutter und Bettina von Haken, zusammen mit Edeltraud Rey, kleine und größere Alltagsgeschichten.

Die Bandbreite reicht, vom schwer verliebten „Blind Date“ bis zum lockeren „Chop Suey“, vom „Dienstmädchenreport“ bis zum unschuldigen „ Pontius-Pilatus-Syndrom“, von unterbelichteten Werbeslogans bis munterer Vollweib-Aerobic.

Man darf sich verausgaben, atemlos sein und sich mitkrümmen, zumindest vor lachen.

In gewohnter Weise machen sich die zwei Vollblut-Grazien auch in ihrem vierten Programm, über alles und jeden lustig und schrecken auch nicht davor zurück, sich gehörig auf die Schippe zu nehmen und sich selbst zur „Minna“ zu machen.

Natürlich dürfen hier auch nicht die heiteren Gesangsparodien, Gesänge und „Ungesänge“ fehlen.

Die bayerische Liedermacherin Edeltraud Rey verzaubert das Publikum mit ihrer Gitarre, stets charmanter Boshaftigkeit und hinterkünftigem Witz.

Da wird der Prinz zum Frosch und die Hexe wird zur Königin.

feder

Neue Bilder

  • 17.08.2011

    Bilder zum Programm
    "(M)unterbelichtet"
    [Link]

  • 26.07.2011

    Bilder zum Programm
    "Alles (Ein)Bildung?"
    [Link]

  • Prima Facebook

Show Termine
Kabarett Live
www.salzburgplus.at
ITGround
ITGround CMS System - copyright ITGround - IT Solutions & Consulting 2012